Die Bücher

ANKLAENGE
Wiener Jahrbuch für Musikwissenschaft

Herausgegeben von Cornelia Szabó-Knotik und Christian Glanz

ANKLAENGE 2015

Musikkritik.
Historische Zugänge und systematische Perspektiven

Herausgegeben von Fritz Trümpi und Simon Obert

Mille Tre Verlag, Wien 2015
ISBN 978-3-900198-42-8
204 Seiten, 17 × 23,5 cm, Softcover
€ 33,00 •

Egal ob man sie mag oder nicht, für hilfreich, gar wertvoll oder unnütz hält – seit dem 18. Jahrhundert ist die Musikkritik aus den westlichen Musikkulturen nicht mehr wegzudenken. Sie erfüllt Funktionen der Beobachtung und Begleitung des Musikbetriebs, dient als Instrument der Bewertung von Werken und KünstlerInnen, vermittelt musikalische Orientierungshilfen und versteht sich ebenso als Schrittmacherin wie als Korrektiv aufführungspraktischer sowie kompositionstechnischer Tendenzen. Und genauso alt wie die Musikkritik selbst ist ihre eigene Kritisierbarkeit, so dass Verlautbarungen, die in der einen oder anderen Variante eine „Kritik der Kritik“ formulieren, geradezu unzählig ausfallen.

Warum also ein weiteres Buch zu einem Thema, das scheinbar endlos diskutiert wird? Der vorliegende Band bemüht sich, auf einige Lücken aufmerksam zu machen, die in der musikwissenschaftlichen Beschäftigung mit der Musikkritik bislang wenig bis keine Beachtung fanden. Dazu tragen bei: Chris Atton, Katherine Baber, Cornelia Bartsch, Christian Berzins, André Doehring, Maria Fuchs, Juri Giannini, Eva Mayerhofer, Johannes Maria Staud und Fritz Trümpi.

Reihe ANKLAENGE

Inhalt ANKLAENGE 2015

Beiträge:

Chris Atton: Writing about Popular Music: Continuity, Change and Convergence in a Digital Age

Katherine Baber: Mahler in the Mirror: Leonard Bernstein in the Music Criticism of the United States and Austria

Cornelia Bartsch: Reflexionen über Musikkritik und Gender

André Doehring: Von Magazinen, Märkten und MedienakteurInnen. Soziologische Verortung als Quellenkritik des Popmusikjournalismus: Elemente und Aufgaben der Popmusikforschung

Maria Fuchs: Kunst oder Nichtkunst. Zur Kritik der Musik für den Stummfilm im Deutschland der 1920er Jahre

Juri Giannini: Ich sehe was, was du nicht siehst – Ich höre was, was du nicht hörst – Ich denke was, was du nicht denkst: Reflexionen (nicht kritisierende) zur zeitgenössischen Musikkritik

Debatte:

Johannes Maria Staud und Fritz Trümpi: Musikkritik und das Neue

Glosse:

Christian Berzins: Erst dem Leser das Vergnügen, dann dem Kritiker das Lob

Bibliographie:

Eva Mayerhofer: Eine Auswahlbibliographie zum Thema „Musikkritik“

Bericht:

Eva Mayerhofer: isaScience 2014 im Zeichen der Zeitenwenden

 

 

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