ANKLAENGE
Wiener Jahrbuch für Musikwissenschaft
Herausgeber:
Cornelia Szabó-Knotik und Markus Grassl
ANKLAENGE 2006
Österreichische Musikgeschichte der Nachkriegszeit
hg. von Markus Grassl, Reinhard Kapp und Cornelia Szabó-Knotik
Mille Tre Verlag, Wien 2006
ISBN 978-3-900198-12-1 (ISBN-10: 3-900198-12-8)
257 Seiten, 17 × 23,5 cm, Softcover
€ 29,70 • bestellen
Das Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der
Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien verfolgt
mit diesem neu gegründeten Jahrbuch einen doppelten Zweck: Zum einen soll
zur laufenden Präsentation der am Institut geleisteten Arbeit
beigetragen, insbesondere die am Institut herausgegebenen Buchreihen
ergänzt, zum anderen das (nicht gerade breite) Spektrum an
musikwissenschaftlichen Fachorganen in Österreich erweitert werden.
Als Periodikum für das gesamte Gebiet der (historischen)
Musikwissenschaft bei gleichzeitig interdisziplinärer Ausrichtung stehen
die AnKlaenge für Publikationen nicht nur von Institutsmitgliedern,
sondern von allen VertreterInnen des Fachs und dessen Nachbardisziplinen
zur Verfügung. Dem Charakter einer Fachzeitschrift entsprechend bilden
den Hauptteil wissenschaftliche Aufsätze und die Rubrik „Literatur“
(wobei nicht in erster Linie an eine Reihe von Einzelrezensionen, sondern
primär an Sammelrezensionen, Forschungsberichte, Bibliographien etc.
gedacht ist). Die Rubriken „Debatte“ und „Glosse“ dienen der
essayistischen bzw. kontroversiellen Auseinandersetzung mit aktuellen
Fragen auch des akademischen und des Kulturbetriebs, „Materialien“ und
„Berichte“ stellen auf Quellen bzw. die Forschungstätigkeit des
Instituts bezogene Informationen zur Verfügung.
Band 1 behandelt mit der österreichischen
Nachkriegsmusikgeschichte ein Thema, das seit langem zu den Schwerpunkten
des Instituts bzw. von dessen Vorgängerinstitutionen zählt, Band 2
(2007) wird aktuelle Tendenzen der Musiktheorie in Zentraleuropa und Bd. 3
(2008) die Diskussion um den Kanon von Meisterwerken zum Gegenstand haben.
ANKLAENGE 2010
ANKLAENGE 2009
ANKLAENGE 2008
ANKLAENGE 2007
ANKLAENGE 2006
Rezension ANKLAENGE 2006 (Auszug)
This beautifully conceived and presented journal is
the premier volume in a series planned and produced by Das Institut für
Analyse, Theorie und Geschichte der Musik an der Universität für Musik
und darstellende Kunst Wien […]
[…] Anklaenge 2006 is a journal that should be
picked up by all scholarly libraries at research universities
internationally. The high intellectual level, the skillful writing, and
the important topics are all presented with erudition leavened with wry
humor—dare one say, a certain Viennese style? In any event,
musicologists around the world will want to congratulate their
colleagues on the success of Anklaenge 2006, and they will certainly be
looking forward to the next number.
Lyle T. Barkhymer, Otterbein College
in: Modern Austrian Literature Vol. 41.1 (2008)
www.malca.org/mal

Inhalt ANKLAENGE 2006
Beiträge:
Anita Mayer-Hirzberger: Im Schatten der
Vergangenheit. Musikgeschichtsbilder als Mittel der Identitätsstiftung in
der jungen Zweiten Republik
Manfred Permoser: Zuviel des Neuen? Zur Rezeption
zeitgenössischer Musik im Nachkriegs-Österreich
Lynne Heller: Die Akademie für Musik und
darstellende Kunst in Wien 1945–1970
Erika Hitzler: „Ihr wärt gar nichts, wenn ihr
den Mozart nicht hättet“ Der Dirigentenmacher Hans Swarowsky
Corinna Oesch: Auto/biografische Annäherungen an
die Komponistin Maria Hofer
Literatur:
Markus Grassl: Bibliographie zur Musik in
Österreich 1945–2006
Materialien:
Erika Hitzler: Regesten zu Beständen des
Institutsarchivs: Interviews mit Zeitzeugen (I)
Christian Glanz: Musik in der Kulturpropaganda.
Zur Ringvorlesung im Sommersemester 2005 am Institut für Analyse, Theorie
und Geschichte der Musik
Debatte:
Jürg Stenzl: Kleines Baccalaureat – was nun?
Glosse:
Peter Stachel: Überstunden überstanden
Berichte:
Manfred Permoser: Kooperation mit der „Ernst-Krenek-Institut-Privatstiftung“
Philipp Ther: Internationales Forschungsprojekt:
Die Oper im Wandel der Gesellschaft. Die Musikkultur europäischer
Metropolen im „langen“ 19. Jahrhundert
Alexander Doent: Notiz über die
Forschungsaufgabe „Tonhof“
Abstracts von im Jahr 2005 approbierten
Dissertationen:
Silja Haller: Wort-Ton-Gestaltung in der Sinfonik
Gustav Mahlers
Johanna Beisteiner: Kunstmusik in Eislauf,
Synchronschwimmen und rhythmischer Gymnastik von 1990 bis zur Gegenwart
|